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FIFA, UEFA, DFL, DFB und auch die Vereine sind sich einig:
Die Zäune zwischen Zuschauer und Spielfeldinnenraum haben ausgedient und sollen aus den Stadien verschwinden, ganz ohne Schutzeinrichtung geht es jedoch auch nicht und die Verwendung von zusätzlichem Sicherheitspersonal bringt wirtschaftliche und auch andere gesellschaftliche Probleme mit sich.

Auf Anregung der Organisatoren für die Fußball WM 2006 und in Anlehnung an das aus früheren Tagen aus England bekannte sogenannte Wembley-Gitter entstand die nachfolgend detailliert vorgestellte

Übersteigschutzeinrichtung

Es sollte ein Produkt geschaffen werden, welches die Sicht auf das Spielfeld komplett frei gibt (vgl. Bild) , auf die Zuschauer aber eine große abschreckende Wirkung hat, damit erst gar nicht der Versuch unternommen wird, das Hindernis zu überqueren (vgl. Bild ).
Unternimmt trotzdem eine Person den Versuch in den Innenraum einzudringen, soll diese so lange wie möglich in dem System gefangen bleiben, bis das Sicherheitspersonal reagieren und die eindringende Person in Empfang nehmen kann (vgl. Bild ).

Das Kernstück des Systems ist ein Geflecht aus einem hochflexiblen, schwer entflammbaren Gummiseil. Dieses ist nach einem speziellen System angeordnet und besteht aus zwei direkt übereinanderliegenden Lagen, welches ein Durchsteigen und damit ein Überwinden des Hindernisses erheblich erschwert.
Das Durchsteigen dieses Systems dauert deutlich länger, als das Übersteigen eines festen Zaunes, dies haben mehrere Tests gezeigt, ein Überspringen ist bei einer Systemtiefe von 160 cm sehr schwer, bei einer Systemtiefe von 200 cm praktisch nicht möglich.
Die Tests haben ebenfalls ergeben, daß das System auf Personen äußerst abschreckend und hemmend wirkt, so daß, anders als bei einem festen Hindernis, die Hemmschwelle gegenüber diesem flexiblen System sehr hoch ist.
Auch die Seiten des Systems sind so ausgestaltet, daß ein Balancieren auf den Verbindungsrohren nicht möglich ist. Dies ist auch für jeden Betrachter ganz deutlich erkennbar, was ebenfalls zur abschreckenden Wirkung beiträgt. Auf den Zuschauer wirkt das Hindernis als sehr schwer zu über- bzw. zu durchsteigen.
Ein schmales, nur 2 cm breites Rohr auf der Zuschauerseite, nur 2 mm breite, aber durch dicke Kantenschutzgummis (vgl. Bilder unten) verdeckte Kanten in Richtung Spielfeld, sind unüberwindbar, gleichzeitig wirksam geschützt, um Verletzungen vorzubeugen.
Durch Gummi geschützte Kanten
nur 4mm Kantenbreite
Durch Gummi geschützte Kanten
Werden mehrere Felder aneinandergereiht, ist eines dieser beiden Bleche auf den
Längsrohren ca. 40 mm hoch und ebenfalls schräg aufgeschweißt. Dieses höhere Blech gewährleistet, daß die Übersteigschutzfelder ganz zusammengeschoben werden können und dadurch kein breiterer Steg zum Überbalancieren entsteht. Das höhere Blech überdeckt das niedrigere Blech es bleibt wiederum lediglich die Fläche von 2 mm zzgl. Kantenschutz von ca. 4 mm zum Balancieren (vgl. Bilder oben).
Befestigt werden die Seile am Gesamtsystem, indem sie an den Längsrohren durch
Ausfräsungen in den schräg aufgeschweißten Blechen gefädelt werden. Damit sind die
Seilenden hinter den Blechen versteckt und damit nicht zugänglich (vgl. Bilder oben).
Das System ist mit Hilfe von Schubriegeln klappbar und belegt dadurch nur rund 20 cm Stauraum an der Brüstung (vgl. Bild). Das Aufklappen erfolgt durch einen Handgriff und dauert lediglich wenige Sekunden. Beim Aufklappen spannt sich das System selbst und ist sofort betriebsbereit. Wartungs- oder sonstige Instandhaltungsarbeiten sind nicht erforderlich.
Die Vorderseite des Systems ist durch Aluminiumtafeln geschlossen, das System kann so nicht in Richtung Spielfeld unterkrochen werden . Die Tafeln können zusätzlich Werbezwecken dienen (vgl. Bild).

Das ganze System wird senkrecht an der vorhandenen Betonmauer oder Zaunanlage mit maximal vier Verbindungen befestigt, auf dem Boden ist keine Befestigung notwendig, Die Flächen vor den Paniktoren bleiben unberührt.
Die Befestigung erfolgt durch Verschraubung in vorhandenen Bohrlöchern, durch Verwendung von Dübeln und Schrauben oder durch Schellensysteme an vorhandenen Zaunkonstruktionen.

Unter der vorderen Rahmenkonstruktion befinden sich zwei Räder, auf denen das System bequem ein- und ausgezogen wird.

Werden zwei Felder direkt nebeneinander verwendet, werden diese über Laschen an der Oberseite des vorderen Querrohres miteinander verbunden und können dann nicht von Zuschauerseite her auseinander geschoben werden. Diese Laschen werden erst beim Abbau ausgehängt.

Aufgrund der verwendeten Materialien ist das System geeignet, auch dauerhaft im Stadion zu verbleiben, es ist komplett witterungsbeständig.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Auch eine Vorführung in Ihrem Stadion mit einem 3,50 m breiten und 2 m tiefen Übersteigschutzfeld ist problemlos möglich.


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